Das Ortswappen


Wappen Das Ortswappen stellt den Bezug zur Geschichte von Oberschöneberg her.


Die offizielle Beschreibung:

Geschachtet von Schwarz und Silber, belegt mit einem Balken;
im Schildfuß ein roter Dreiring


Die Erklärung:

Zur Gemeinde Oberschöneberg gehören die Dörfer Saulach und Stadel sowie die Weiler Reischenau und Siefenwang. Oberschöneberg selbst war ursprünglich als bischöflich Augsburger Besitz der Herrschaft Hattenberg unterstellt und ging 1641 durch Kauf an das Domkapitel Augsburg über. Stadel und Saulach waren dagegen Besitzungen der Adelsfamilie Fraß von Wolfsberg. Heinrich der Fraß schenkte 1280 drei Güter zu Stadel dem Domkapitel zu Augsburg.

Um auf das Alter der Siedlung hinzuweisen, wurde das Stammwappen der Adelsfamilie Fraß von Wolfsberg in das Gemeindewappen von Oberschöneberg aufgenommen: der von Schwarz und Silber geschachte, mit roten Balken belegte Schild. Als Symbol für einen Teil des Ortsnamens erhielt das Gemeindewappen einen roten Dreiring im Schildfuß.

Die Hauptfarben Rot und Silber des Gemeindewappens dokumentieren außerdem die geschichtlichen Beziehungen der Gemeinde zum Hochstift Augsburg.

Der Entwurf stammt von Dr. Klemens Stadler und wurde von Emil Werz ausgeführt. Das Staatsministerium des Inneren stimmte der Wappenannahme am 30. September 1952 zu (Nr. I B 1-3008/74).


nach: Franz Wirth sen., Chronik der Gemeinde Oberschöneberg